Ein Unwetter als Wendepunkt

Wie ein Rettungseinsatz den Weg für eine neue Mercy Air Basis öffnete

Lesotho
In der Flugpost Herbst 2025 haben wir bereits berichtet, wie sich anlässlich eines ersten Besuchs von Samuel Kern, CEO von Mercy Air Schweiz und Matthias Böhning von Mercy Air Deutschland, unerwartet Türen öffneten, um mit Regierungsvertretern von Lesotho in Kontakt zu kommen.

Infolge schlechten Wetters konnte ein geplanter Flug in die Berge nicht durchgeführt werden. Während die Crew auf bessere Verhältnisse wartete, kam ein Notfall-Anruf der Generaldirektorin des Gesundheitsministeriums und Mercy Air konnte in einer spontanen Aktion einer schwerkranken schwangeren Frau das Leben retten, indem sie rasch in ein Krankenhaus geflogen wurde.

Die Aktion fand Aufmerksamkeit bis in die höchsten Ebenen und bereits am übernächsten Tag war ein Meeting mit dem Gesundheitsminister möglich. Er und seine Generaldirektorin waren interessiert, mit Mercy Air über eine permanente Basis ins Gespräch zu kommen.

Rahmenbedingungen wurden ausgehandelt, ein Prozess, der einige Monate dauerte, aber schliesslich erfolgreich war. Durch Vermittlung eines befreundeten Geschäftsmannes konnte Mercy Air sich beim Premierminister vorstellen und ihre Pläne für eine permanente Basis präsentieren. Dieser war begeistert und sagte spontan einer Stationierung von Mercy Air auf der Luftwaffenbasis in der Hauptstadt Maseru zu. Dort sind auch andere NGOs präsent und Mercy Air ist sehr willkommen.

Dann ging es schnell: Auf Geheiss des Premierministers setzte der Gesundheitsminister alle Hebel in Bewegung und noch am selben Tag wurde die Vereinbarung im Sinne von Mercy Air unterschrieben. Der Start war gelungen, die Vorbereitungsarbeiten konnten beginnen.