Zahnärztin schult einheimische Hilfsteams

Pearl Burns ist Zahnärztin aus Leidenschaft und will ihr Wissen weitergeben. Daher reist sie regelmässig in Drittweltländer. Mercy Air flog die engagierte Zahnmedizinerin in entlegene Buschdörfer Mosambiks.

Zahnärztin aus Leidenschaft
Normalerweise arbeitet Pearl Burns (60) in einer Zahnarztpraxis in Florida. Nebst ihrer täglichen Arbeit reist die erfahrene Zahnärztin mit der Hilfsorganisation I-TEC regelmässig in Drittweltländer. Ihr Ziel ist es, Wissen innerhalb des Projektes I-DENT weiterzugeben und einheimische Helfer zahnmedizinisch zu schulen.

Keine Zahnärzte verfügbar
In den schwer zugänglichen Buschregionen Mosambiks haben die meisten Dorfbewohner noch nie einen Zahnarzt gesehen. Dadurch mangelt es den Menschen an grundsätzlichem Wissen über Mundhygiene und Zahnpflege. Als Folge davon leiden zahlreiche Einheimische unter starken Zahnschmerzen. Die Nahrungsaufnahme wird zur Qual und die Menschen verlieren oftmals rasch an Energie und Gewicht. Zudem steigt die Anfälligkeit für Krankheiten drastisch an. Gerade bei älteren Dorfbewohnern können Zahnprobleme schnell lebensbedrohend werden.


Schulung auf Missions-Station

Pearl Burns und ihr Team wollen diesem Missstand entgegenwirken. Das Waisenhaus von Mamoli im Süden Mosambiks diente diesmal als Schulungsort. Unter der Leitung der erfahrenen Zahnärztin wurden einheimische Hilfsteams in einfache zahnmedizinische Behandlungen eingeführt. Auch das Vermitteln von Grundlagen über Mundhygiene und Zahnpflege gehörte dazu.

Einheimische Hilfsteams
Die einheimischen Helfer verfolgten die Instruktionen der Zahnärztin mit grossem Interesse. Da sie alle in dieser Region leben, kann eine nachhaltige Versorgung der Patienten sichergestellt werden. «Natürlich können wir in den entlegenen Buschdörfern keine Behandlungen nach westlichem Standard anbieten», erklärt Pearl Burns. «Aber mit einfachen Massnahmen wird das Leben dieser Menschen entscheidend erleichtert. Dank Mercy Air erreichen die Zahnarztteams auch zukünftig die schwer zugänglichen Dörfer. So kann diesen Menschen nachhaltig geholfen werden», freut sich die engagierte Zahnärztin